Franz Alt (Fernsehjournalist) schreibt ...... |
Das Ende des Ölzeitalters hat begonnen
"Der Höhepunkt der Erdölförderung liegt näher als uns lieb sein kann",
sagt der Geologe Peter Gerling, Fachmann für fossile Rohstoffe an der
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover.
Die Erde ist gut erforscht. Das sogenannte Erdölstockwerk sei in fast
allen Sedimentbecken der Welt ziemlich bekannt. Nüchtern fügt Gerling
hinzu: "Es wird keine großen Überraschungen mehr geben."
Diese schlichten Aussagen sind ein Schock für alle Industriestaaten, die
bisher am Tropf des Erdöls hängen. Die Erkenntnis deckt sich mit denen
anderer wissenschaftlicher Institute, welche die Reichweite der heute
gebräuchlichen Ressourcen erforschen. So sagt auch Jörg Schindler vom
Ludwig-Bolkow-Institut bei München: "Das meiste Öl ist gefunden". Das
heil3t: Das Ende des Ölzeitalters hat begonnen. Jetzt wurde mehr
gebraucht als noch gefördert werden kann. Der Ölpreis kennt nur noch
eine Richtung: Steil nach oben! Das letzte große Ölfeld wurde im Jahr
2000 entdeckt. Seither wird welt mehr verbraucht als neu gefunden.
Die alte Ölwirtschaft wird bald aus dem letzten Loch pfeifen - es geht ihr
der Stoff aus.
33 der 48 Öl-Förder-Länder haben den Höhepunkt der Ölgewinnung
schon überschritten - die USA zum Beispiel schon 1971. Der ehemalige
Energieberater von George W. Bush, Matthew Simmons, Banker aus
Texas, der in den letzten Jahrzehnten Ol für 62 Millarden Dollar verkauft
hat, prophezeit eine Verdrei- fachung des Ölpreises in den nächsten Jahren
und analysiert: "Alle erreichen nun den Punkt, an dem das Öl zur Neige
geht".
Der Ölfachmann Simmons wirft vor allem Saudiarabien vor, seit Jahren
falsche, viel zu hohe Zahlen über die Reichweite des Öls in Saudiarabien
publiziert zu haben. Simmons: "Die Saudis haben uns Märchen aus
Tausend-und-einer-Nacht erzählt, aber nicht die Wahrheit".
Seit der Verstaat- lichung der Ölquellen vor 25 Jahren dürfen keine
ausländischen Experten mehr an die saudischen Erdölfelder. Nur vor
diesem Hintergrund wird verständlich, warum der zweitgrößte Ölkonzern der Welt, BP, sich nicht mehr "British Petroleum" nennt, sondern "Beyond
Petroleum" - also jenseits des Öls. Nach-Öl-Zeit!
Selbst der Öl-Präsident George W. Bush hat jüngst erkannt: "Wir sind ölsüchtig". Viele Süchtige enden im Selbstmord.
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Jenni Energietechnik AG schreibt ...... (August 2006) |
Energie wird knapp:
Stromlücke absehbar - Ölförderung in Zukunft sinkend
Der Stromkonzern AXPO rechnet in den nachsten Jahren mit einer rasch grosser werdenden Stromlücke. Dies aufgrund des Stromverbrauchszuwachses, auslaufenden Importverträgen von französischen AKW's und der absehbaren Abschaltung von Schweizer Kernkraftwerken. Die Erdölförderung ist seit zwei Jahren stagnierend und dürfte in Zukunft sinken. Holz ist im Moment noch reichlich vorhanden und soll vermehrt genutzt werden. In wenigen Jahren wird aber auch das Holz verteilt sein. Weitere Informationen zu Energie- und Umweltthemen finden Sie laufend und aktuell in der Rubrik News auf www.jenni.ch.

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das Holz-Zentralblatt schreibt...... (16.September 2005) |
Holz-Pelletangebot wächst in Deuschland stark an.
Produktionskapazitäten werden größer - Markt hält kaum schritt
Holzpellets haben sich innerhalb weniger Jahre zu einer Wachstumsbranche im Holzbereich entwickelt. Derzeit produzieren in Deutschland 28 Werke knapp 300 000t Pellets, so Barbara Pilz, Solar Promotion GmbH. Den deutschen Verbrauch für das Jahr 2005 schätzt Pilz auf etwa 200 000 t. Ähnlich wie in Österreich, wo bei stark steigenden Kapazitäten bereits für dieses Jahr ein Überschuss von 40 000 t bis 90 000 t an Pellets vorausgesagt wurde (vgl. Holz-Zentralblatt Nr. 87 vom 16. Novem- ber), liegt damit auch in Deutschland derzeit das Angebot deutlich über der Inlandnachfrage. Trotz positver Entwicklungen beim Zubau neuer Pellet-Heizan lagen, vor allem größerer Dimension, sinken die Pellet-Preise – derzeit etwa 170 Euro/t, vier bis fünf Euro weniger als in den Vorjahren. Zudem ist kaum ein Pellets-Hersteller in Deutschland ausgelastet. Nach einem von Solar Promotion in Koopera- tion mit dem Deutschen Energie-Pellet-Verband (DEPV) durchgeführten Branchenreport erwarten die Händler und Hersteller von Pelletkesseln für 2005 einen Anstieg der Absatzzahlen von durchschnitt- lich 15 % auf vorraussichtlich rund 13 000. Die Anzahl der insgesamt installierten Pelletkessel würde demnach in diesem Jahr auf rund 34 000 ansteigen.
Unterstellt man, dass die Gesamtzahl der neu installierten Kessel in Deutschland nicht unter die 750 000 von 2004 sinkt (Angabe Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie), liegt der Anteil der Pelletsheizung unter 2 % (Österreich 2004: 7,7 %). Angesichts der steigenden Öl- und Gaspreise und eher sinkender Pelletpreise könnte der Zuwachs sicher höher liegen, doch eine Holzpellet-Heizung kostet mit etwa 9 000 bis 15 000 Euro (u. U. kommen Kosten für einen Pufferspeicher hinzu) mehr als doppelt so viel wie vergleichbare Öl- und Gaskessel. Die Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern gleichen dies nur zum Teil aus. Trotz des Vorteils geringerer laufender Kosten, wie sie die Stiftung Warentest unlängst den Pelletkesseln attestierte, sei bei diesen Anschaffungspreisen „viel Idealismus nötig", so die Tester.
Die Stimmung bei den Pelletproduzenten ist dennoch gut. Zu den vorhandenen Anlagen (vgl. Tabelle) sind weitere 14 Produktionsstatten in Planung, so Solar Promotion in einer Pressemitteilung, mit einer zusätzlichen Kapazität von 766 000 t/a bis 2006. In diese Menge geht z. B. der Standort von German Pellets in Kodersdorf mit 220 000 t/a ein. Nach Angaben des Unternehmens gegenuber dem Holz-Zentralblatt gibt es jedoch noch keine konkreten Pläne für die Realisierung.
Neue Produzenten zielen auf deutschen Markt
Während German Pellets, die Firma feiert am 16. September die offizielle Inbetriebnahme ihrer Fertigung in Wismar, mit den derzeit ambitioniertesten Plänen (Endausbau 240 000 t/a) zunächst überwiegend für den skandinavischen Markt Industriepellets produzieren will, zielen andere der neuen Anlagen auf den Inlandmarkt. Mit leichter Verspätung – wegen der Ausweitung des Projektes ist am 9. September bei Holzwerke Dold in Buchenbach eines der größten Pelletwerke Deutschlands offiziell in Betrieb gegangen. Bereits seit Juli läuft die Produktion. Nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts im kommenden Jahr soll das gesamte anfallende Restholz aus dem Sägewerk Dold zu Pellets verarbeitet werden, angestrebtes Ziel ist eine Jahresproduktion von 50 000 bis 60 000 t Pellets.
Neben der sicheren Rohstoffversorgung verspricht ein vorhandenes modernes Bio-Heizkraftwerk (vgl. HZ Nr.146 vom 6. Dezember 2002) für den Betreiber der Pelletsproduktion niedrigsten Energieauf-wand und deshalb minimale Kosten für die Trocknung.
Die Anlage wird betrieben von der Holzwerke Dold GmbH, der Schellinger KG und der EC Bioenergie GmbH – ein Schwesterunternehmen der EC Heidelberg und Partner der Steag EnergieContracting. Gemeinsam haben die Partner die Vertriebs- firma Sonnen Pellet GmbH (BSP) gegründet.
Während die Steag Energie-Contracting das Gesamt- konzept entwickelte, lieferte Schellinger die Technologie und organisiert den Vertrieb der „Sonnen Pellets". Schellinger, nutzt seit sechs Jahren seine Getreidemühlen auch für die Holz-Pelletproduktion. Inzwischen hat das Unternehmen zwischen Freiburg und Bodensee rund 4 000 Abnehmer für Energie-Pellets.
Die Gesamtinvestition beträgt etwa 2,3 Mio. Euro. Zur Finanzierung des Werkes wurde ein „bankferner" Ansatz mit einem Publikumsfonds und Eigenmitteln gewählt. Etwaige günstigere Finan- zierungsalternativen unter Berücksichtigung Öffentlicher Förder- und Garantieprogramme wurden wegen des erkennbar hohen Verwaltungs- und Zeitaufwandes nach Prüfung ausgeschlossen.
| Pelletproduzenten in Deutschland* |
| Firma |
Ort |
Jahreskapazität** |
Bemerkungen |
| NEG |
01558 Grogenhain |
40 000 t |
|
| Biostoffverwertungs-gesellschaft |
02694 GrogdubrauOT Klix |
10 000 t |
seit Juni 2005 Produktion |
| Danilo Lysk |
02959 Grog-Düben |
zurzeit keine Produktion wegen Umbau |
|
| Börde Biomasse |
03205 Calau |
Produktion eingestellt |
|
| Pellinos |
09526 Pfaffroda-Hallbach |
ab Oktober: 15 000 t |
Marke „Pellinos" |
| Holzkontor und Pelletierwerk Schwedt |
16303 Schwedt |
ab April 2006 100 000 t; in zweiter Ausbaustufe 135 000 t |
Baubeginn im September |
| German Pellets |
23966 Wismar |
ab Oktober 50 000 t;
in zweiter Ausbaustufe
240 000 t |
Industriepellets vorwiegend fur skandinavischen Markt |
| Peer-Span |
24306 Wittmoldt/Plein |
noch keine eigene Produktion, importiert Pellets aus Schweden (750t) und Polen (300t) |
| Holzkraft-Rodenhorst |
29313 Hambühren |
5 000 bis 10 000 t |
zurzeit Nachfrage gröger als Produktionsmöglichkeiten |
| Blankenburg-Ohls |
37632 Mainzholzen |
5 000 t |
Minderwertige als Industriepellets vermarktet |
| Pelltec |
47665 Sonsbeck |
4 000 t bis 5 000 t |
ausschlieglich Hausbrand an zwei Standorten |
| WEAG Mohr |
54294 Trier |
3100 t |
„Moselpellets" Plan fur 2006: 10000 t |
| Assenmacher Sägewerk |
54597 Ormont/Eifel |
5 000 t |
100 % Hausbrand Marke „Schneifel Pellets" |
| Röno Holzpellets |
55767 Rötsweiler-Nockenthal |
7 000 bis 8 000 t |
100 % Hausbrand zurzeit nicht voll ausgelastet |
| Westerwalder Holzpellets |
57520 Langenbach |
40 000 t |
Hausbrand, Industrie 2004: 31 000 t |
| Baust Holzbetriebs GmbH |
59889 Eslohe |
10 000 t |
Industrie, Hausbrand |
| Ante-Holz |
59969 Bromskirchen-Somplar |
15 000 t |
|
| Holzwerk Grasselbach Monnheimer |
64689 Grasellenbach |
5 000 t |
betreibt ganzjährig geöffnete Ausstellung mit Pelletskesseln von zehn Herstellern |
| Lockfisch & Scharr |
70565 Stuttgart |
15 000 t |
System „Pellox" |
| Rettenmaier & Söhne |
73494 Rosenberg |
seit drei Jahren keine Produktion mehr |
| Pellets GmbH |
73274 Notzingen |
1 000 t |
plant Ausstieg aus Produk tion, künftig Zukauf, Abpackung und Handel (Grund Energiekosten) |
| Allspan |
76185 Karlsruhe |
22 000 t an zwei Standorten |
produziert auch Pellets für Einstreumarkt |
| Xyleme Holzenergie |
77767 Appenweier |
k. A. |
= Holzenergie Klaus Fallert |
| Blieninger Holzspäne (Firestixx) |
84137 Vilsbiburg |
keine eigene Produktion |
Systemanbieter „Firestixx":
40000 t/a plus 60 000 t/a in Österreich |
| Haas Fertigbau |
84326 Falkenberg |
100 000 t |
Hausbrand |
| Graf |
86381 Krumbach-Niederraunau |
1 000 t |
|
| Schellinger (Sonnen Pellet GmbH) |
88250 Weingarten |
30 000 t;
Endausbau 70 000 t |
Produktion bei Dold Holzwerke in 79256 Buchenbach |
| Fränkisches-Nawaroswerk |
90616 Neuhof |
10 000 bis 12 000 t |
zz. 100 % für Hausbrand, Industriepellets in Vorbereitung |
| Horst Romer |
91448 Ernskirchen |
3 000 t |
plant Erweiterung auf 20 000 t
bis 30 000 t |
| Trocknungsgenossenschaft Wei6enburg |
91792 Ellingen |
7 000 bis 10 000 t |
ausschließlich Hausbrand |
| HolzSchiller |
94209 Regen |
30 000 t |
100 % Hausbrand „Firestixx" |
| Compactec |
94315 Staubing |
ab Oktober 35 000 t,
Endausbau 120 000 t |
ausschließlich Hausbrand |
| Erdenwerk Gregor Ziegler |
95703 Plößberg |
50 000 t |
Hausbrand, Erweiterung noch in diesem Jahr geplant |
| PTG Flurstedt |
99510 Flurstedt |
2 500 t |
Hausbrand und Industriepellets, produziert auch Strohpellets |
• erhebt keinen Anspruch auf Vollstandigkeit
•• Angaben der Hersteller bei telefonischer Befragung (Stand September 2005) |
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Markt und Technik...... (Februar 2005) |
Mit Holzmangel rechnet niemand
AUCH BEI EINEM WEITEREN DEUTLICHEN BRANCHENWACHSTUM WERDEN DIE ROH STOFFE FÜR HOLZPELLETS NOCH LANGE IN AUSREICHENDER MENGE VORHANDEN SEIN.
Während Öl und Gas immer teurer werden, fragen sich Energieverbraucher längst: Wie geht es mit den Holzpreisen weiter? Werden auch sie eines Tages emporschnellen, weil auch hier das Angebot knapp wird? Oder ist im Land wie international genug Restholz für ein starkes Branchenwachstum verfügbar? Branchenkenner beruhigen: Ein Mangel an Holz ist nicht absehbar.
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die ZEIT schreibt...... (27.August 2004)
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Nie mehr billiges Öl
Präsident der Bundesanstalt für Rohstoffe spricht von "historischem Wendepunkt".
Die weltweite Ölproduktion werde sich schon bald nicht mehr steigern lassen, sagt der Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Friedrich-Wilhelm Wellmer, in der ZEIT. "Wir nähern uns unerbittlich dem Fördermaximum." Bei konventionellem Erdöl werde das Fördermaximum zwischen 2015 und 2020 erreicht. Dies sei "ein historischer Wendepunkt", der "im Grunde unmittelbar bevorstehe."
Im Vergleich zu den Preissteigerungen von Kupfer, Eisenerz und Kohle bezeichnet Wellmer die jüngsten Ölpreissteigerungen zwar als "moderat", doch sollten sich Verbraucher und Politiker auf dauerhaft teures Ö1 einstellen. "Die Zeit des billigen Öls ist vorbei", erklart Wellmer. Zwar sei er zuversichtlich, dass die Verbraucher von "wirklich fürchterlichen Preisausschlägen" verschont blieben, aber "unmöglich" sei ein Ölpreis von 80 oder 100 Dollar pro Fass nicht.
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die SHK- ASS schreibt...... (Februar 2004) |
ÖkoFEN setzt neue Maßstäbe bei Pelletsheizungen
ÖkoFen – Europas Nummer 1 in Sachen Pelletsheizung mit über
8.000 installierten Anlagen – setzt neue Maßstäbe: Den vielfach
bewährten und ausgezeichneten Pellematic gibt es jetzt auch als
„Mini"-Ausführung mit 2 bis 8 kW speziell für das Niedrigenergie- und Passivhaus. Die zweite Neuheit ist der Pellematic „Plus",
der erste typgeprüfte Pellets-Brennwertkessel. Die Mini-Variante ist bei den Abmessungen, im Gewicht und im Preis deutlich kleiner als der Pellematic 10. Der Pellematic Mini hat einen Wirkungsgrad von über 90 %, hält auch bei den Abgaswerten die Förderbedingungen der BAFA ein und wird damit mit 1700 Euro gefördert.Verkaufsstart ist im Sommer dieses Jahres.
Eine Sensation ist ÖkoFen mit dem Pellematic „Plus" gelungen – dem ersten typgeprüften Pellets-Brennwertkessel. Durch die Rückgewinnung der latenten Wärme im Wasserdampf fallen
300 bis 400 Liter Kondensat pro Tonne Pellets an. Auf diese Weise lassen sich bis zu 15 % Heizkosten sparen. Der Pellematic 2005
kommt in den Leistungsgrößen 8 bis 20 kW im Sommer
zunächst in Österreich auf den
Markt. In Deutschland verschiebt sich der Start bis ca.
2006, weil die Genehmigungen
fur die Einleitung des Kondensats noch nicht vorliegen.
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der Deutsche Städte- und Gemeindebund schreibt...... ( 11. Mai 2001 ) |
| Preiswert, sauber, krisensicher: Heizen mit Holzpellets.
Den Preissteigerungen bei Heizöl und Gas kann derjenige gelassen entgegensehen, der auf heimisches Holz umsteigt. Die ökologische und krisensichere Form des Heizens sind Holzpellets: kleine Presslinge aus naturbelassenen Holzspänen. Förderprogramme von Bund und Ländern machen gerade jetzt den Einsatz moderner Holzheizungen für Bauherren und Hauseigentümer interessant. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft die Alternative zu den begrenzt verfügbaren fossilen Energieträgern, Erdöl oder Kohle.
Der Einbau einer modernen, leistungsstarken Holzheizung oder die Umrüstung eines bestehenden Heizsystems auf Pellets läßt sich ohne großen Aufwand realisieren. Uberzeugend ist auch die Wärmeleistung: Jedes Kilo dieser bleistiftdicken Holzpresslinge hat einen Brennwert, der in etwa dem von 0,5 Liter Heizöl entspricht. Zudem stellt eine DIN-Norm die Gleichmäßigkeit der Wärmeleistung sicher. Ein weitererVorteil: die platzsparende Lagerung. Um ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 150 qm ein Jahr lang zu beheizen, reichen 7,5 m3 Pellets.
Ein weiteres starkes Argument für das Heizen mit Holz ist die Umweltverträglichkeit:
Pellets werden aus so genanntem Restholz -ohne Zusatz anderer Stoffe hergestellt, das z. B. bei der Produktion von Baumaterial oder Möbeln anfällt. Die Holzpresslinge verbrennen ohne schädliche Rückstände. Übrig bleibt nurAsche, die über den Hausmüll entsorgt, oder sogar als Dünger im Garten genutzt werden kann.
Und: Das Heizen mit Holzpellets mindert den Treibhauseffekt. Der weltweite Temperaturanstieg ist eine direkte Folge der hohen Co2-Belastung unserer Umwelt durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Holz verbrennt dagegen Co2-neutral: Die Menge an gebundenem Co2, die dabei frei wird, speichern wiederum nachwachsende Bäume -ein perfekter natürlicher Kreislauf. Ließe man das Holz ungenützt verrotten, würde genau dieselbe Menge Co2 frei.
Wer mit Holz heizt, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die Sorge, auf der anderen Seite damit den heimischen Wald zu verfeuern, ist vollkommen unbegründet. Die Waldbesitzer in Deutschland arbeiten strikt nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Das hießt, es wird nur so viel Holz geerntet und genutzt, wie dauerhaft nachwächst und so gewirtschaftet, dass auch Boden, Tier- und Pflanzenwelt intakt bleiben. Den Erfolg dieses nachhaltigen forstlichen Handelns belegt nicht zuletzt die Tatsache, dass der Holzvorrat stetig zuwächst und sich die Waldfläche in Deutschland in den letzten 40 Jahren um 500000 Hektar vergrößert hat.
Fazit:Mit der Entscheidung für Pellets aus heimischem Holz fällt zugleich die bewusste Entscheidung für einen klimaschonenden, nachwachsenden und preisstabilen Brennstoff, der ohne lange Transportwege direkt ins Haus kommt. Insgesamt gehört Holz damit zu den zukunftsfähigen und förderungswürdigen Energielieferanten.“
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der Zürich Club schreibt...... (Communiqué vom November 2000) |
| Der hohe Ölpreis wird immer mehr zu einem Problem............
......Begünstigt durch die Schwäche des Euros ist der Ölpreis in Euro gerechnet seit seinem letzten Tief bei 9 US$/Barrel im Dezember 1998 zwischenzeitlich bis 38 US$ in der Spitze und damit um mehr als 300% gestiegen...Fast alle Analysten und Anleger setzten aufgrund der Kurzlebigkeit der letzten Haussen am Ölmarkt auf rasch wieder sinkende Preise. Damit werden sie diesmal nicht Recht behalten....Nennenswerte Mengcnausweitungen wird es seitens der OPEC nicht geben (können). Bis auf Saudi-Arabien fördern die OPEC-Länder praktisch jetzt bereits an ihren Kapazitätsgrenzen. Im Ürigen werden auch die Kapazitäten der Raffinerien in den USA (98% Auslastung) und in Europa weitgehend ausgeschöpft. In beiden Fällen würden Aufstockungen erst nach rund zwei Jahren wirksam werden können...Den USA kommt zentrale Bedeutung zu, weil diese bereits 13,4 der 19,2 Mio. Barrel des täglichen Ölverbrauchs und damit mehr als 70% importieren und für 24% des weltweiten Öl konsums verantwortlich sind. Verbraucherland Nummer 2 der Welt in puncto Energie ist China...sehen wir in Zukunft einen steigenden Bedarf in China und anderen Emerging Markets infolge steigenden Lebensstandards...Vergessen Sie im Übrigen alle geläufigen Erklärungsversuche für die hohen Ölpreise. Hauptfaktor ist das anziehende Wirtschaftswachstum in Asien!...
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